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23.02.2012

Aktion gegen Kürzungspläne

abakus solar und Partner demonstrierten im Nordsternpark


Mehrere hundert Arbeitsplätze in Gelsenkirchen stehen auf dem Spiel: Sollte Bundeswirtschafts-minister Philipp Rösler seine Pläne zur radika­len Kürzung der Solarstromförderung durchsetzen, hätte das dramatische Konsequen­zen für die gesamte deutsche Solarbranche.

Im Rahmen eines bundesweiten Aktions­tages hat der Bundesverband für Solarwirtschaft (BSW) heute gegen die geplanten Maßnah­men protestiert. Die Gelsenkirchener Akteure beteiligten sich in einer gemeinsamen Initiative auf dem Gelände des Lagers der abakus solar AG.

Gelsenkirchen bietet schon heute rund 1000 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien. Alleine die Fachkräfte aus dem Bereich Photovoltaik, die in der Solarstadt Gelsenkirchen eine besondere Bedeutung hat, machen einen großen Anteil aus. Diese positive Entwicklung ist nun in Gefahr:

Bereits im Dezember vergangenen Jahres forderte Rösler, die Subventionierung neuer Solarstromanlagen auf einen Bruchteil des bisherigen Zubaus zu beschränken. Dem­entsprechend soll jährlich künftig nur noch eine Leistung von insgesamt 1 Gigawatt ge­fördert werden. Das wären knapp 90 Prozent weniger als in den beiden Vorjahren 2011 und 2010. Eine Kürzung in diesem Umfang würde die deutsche Solarwirtschaft hart treffen: Rund 100.000 Arbeitsplätze sind bedroht, ein Markteinbruch wäre unvermeid­lich.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemeldung zum Thema.